Hakama
ZURUECKDRUCKEN
Der Hakama, welcher an einen Hosenrock erinnert, ist ein traditionelles Kleidungsstück der japanischen Samurai. Im japanischen Mittelalter und bis an den Anfang unseres Jahrhunderts wurden je nach Verwendungszweck unterschiedliche Arten von Hakamas getragen. Es gab Hakamas für die Fusssoldaten, für Reiter als Beinschutz oder für Tanzvorführungen. Im Kampf hatte der Hakama neben seiner Schutzwirkung für die Beine noch einen anderen Zweck: Er diente dazu, die genaue Stellung der Füsse zu verdecken. Dies hatte eine besondere Bedeutung für den Schwertkampf, wo man aus der Position der Füsse Rückschlüsse auf den kommenden Angriff oder die zu erwartende Verteidigungsstrategie ziehen konnte. Zudem konnten im Hakama vortrefflich Waffen versteckt werden. Im heutigen Aikido wird in der Hakama in den meisten Schulen nur von DanträgerInnen getragen.. 
Zur Bedeutung der Hakama-Falten gibt es derzeit verschiedene Interpretationen. Während meist von fünf Falten und deren Symbolik gesprochen wird, gab OSensei gemäss Saotome Sensei folgende Erklärung dazu ab. "Die sieben Falten im Hakama (fünf vorne und zwei hinten) symbolisieren die sieben Tugenden des Budo: 



JIN Güte CHI Weisheit/Intelligenz  
GI Ehre/Gerechtigkeit SHIN Aufrichtigkeit
REI Höflichkeit/Etikette CHU Loyalität
    KOH Pietät


Wir finden diese Eigenschaften in den hervorragenden Samurai der Vergangenheit. Der Hakama bringt uns dazu, über die Natur des wahren BUDO nachzusinnen. Ihn zu tragen, symbolisiert die Traditionen, die von Generation zu Generation schliesslich auf uns übertragen wurden. Aikido wurde geboren aus dem Geist des japanischen Bushido und in unserem täglichen Üben müssen wir uns bemühen, diese sieben traditionellen Tugenden zu vervollkommnen. "



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